Zwischen Schultstress und Leistungsdruck-

Leichter lernen mit Kinesiologie!

 

Viele Kinder haben Probleme beim

Lesen, Schreiben, Rechnen oder beim Merken von Texten und Inhalten. In unserem heutigen System werden hierzu einfach nur Noten verteilt. Das Kind wird nach seinem scheinbaren "Können" bewertet. Ungeachtet dessen welcher Grund hinter den angeblichen Schwächen liegen.

 

Der Leistungsdruck ist enorm. Individualität wird als anstrengend empfunden. Kinder haben in der heutigen Zeit zu funktionieren.

 

 

Die Folge dieser stetigen Überforderung sind nicht zuletzt Burn-out ähnliche Sympthome, Angstzustände, Schlafprobleme.

 

Der stetige Leistungsdruck blockiert das freie Denken.

 

 

 

Es gibt allerhand kinesiologische Übungen für bessere Konzentration, damit die beiden Gehirnhälften wieder besser zusammenarbeiten, die Merkfähigkeit erhöht wird, das Lernen leichter fällt.

 

Drei davon möchte ich euch hier zum baldigen Schulstart zeigen. Bei dauerhaften Problemen ist es vorteilhafter erst herauszufinden wie diese "Schwäche" enstanden ist, um die Übungen individuell an das Kind anzupassen und auch andere Behandlungsformen noch miteinfließen lassen zu können.

 

 

 

1. die liegende Acht:

 

Aufgabe: auf einem großen Blatt Papier, welches direkt vor dem Kind am Boden liegt, wird in verschiedenen Farben eine rießige, liegende! Acht gemalt.

 

Die Acht soll spontan, in einem gemalt werden und das ganze Blatt ausfüllen.

 

 

Wirkung:

Die liegende Acht ist eine "Überkreuzbewegung" und ist sehr wichtig für die Konzentration, Buchstaben nicht mehr zu verdrehen, für das flüssige Lesen und das Zusammenspiel der beiden Hirnhälften. Durch stetigen Leistungsdruck oder einem traumatischen Erlebnis wird oft die Verbindung beider Hälften blockiert.

 

Extratipp: Braucht das Kind eine kurze Pause während der Hausübung oder Lernzeit einmal aufstehen, strecken und mit beiden Händen eine rießige Acht in die Luft malen. Dabei richtig schön schwingen.

 

 

2. Sauerstoff fürs Gehirn

 

Vorallem wenn die Konzentration fehlt oder eine längere "Lernzeit" ansteht, ist die folgende Übung sehr hilfreich.

 

Aufgabe: mit beiden Beinen fest am Boden stehen. Beide Hände leicht auf den Bauchnabel legen und die Augen schließen. Nun stellt sich das Kind vor es hätte einen Luftballon im Bauch und mit jedem einatmen füllt sich dieser Ballon, mit jedem ausamten wird er wieder klein und schrumpelig.

 

Wirkung: Diese Übung beruhigt, zentriert und erdet. Außerdem wird eine große Ladung frischer Sauerstoff direkt ins Hirn befördert und hilft klar zu denken und sich zu konzentrieren.

 

 

3. Spitz die Ohren

 

Aufgabe: Zuerst eine Minute lang (am besten gemeinsam) lauschen was man alles hört. (Vögel, Geräte, Wind etc.) Allein dieser erste Teil fördert die Konzentration immens. Danach beide Ohren in die Hände nehmen und von oben nach unten sanft durchmassieren. Danach von innen nach außen. Wiederholt diese Massage während ihr nach links und dann nach rechts schaut. Besonders angenehm ist, wenn sich ein Erwachsener Zeit nimmt und das Kind massiert. Die Entspannung ist eine willkommene Pause.

 

Wirkung:

Diese Übung schärft unser Gehör und sorgt für innere Ruhe. Sie hilft uns dabei sich nicht so leicht von umgebenden Geräuschen ablenken zu lassen, besser zu konzentrieren und leichter kopfrechnen zu können.

 

 

 

Jede Übung sollte Spaß machen! Wenn die Eltern mitmachen ist es doppelt so schön, effektiver und stärkt das Gemeinschaftsgefühl!

 

 

 

 

 

Viel Spaß mit den Übungen und einen guten Schulstart!